Kontakt/Impressum

Dr. Michael PezenburgMichael Pezenburg
Zur Kronsau 2

24251 Osdorf b. Kiel

Tel. 04346-369632
Fax: 04346-369630
Mail: info(at)michael-pezenburg(dot)de

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3 Antworten zu “Kontakt/Impressum

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Pezenburg,
    nach Ihrem Leserbrief zur Terlusiologie im Heft 1/13 der logopädischen Zeitschrift „Forum Logopädie“ habe ich heute, Rosenmontag ( In Baden-Württemberg sind Faschingsferien) die Zeit gefunden, Ihren Beitrag zu Erich Wilks Typenlehre und Grundlagen ganz zu studieren und ich muss sagen: Ich bin entsetzt über die völlig unwissenschaftlichen, verquasten und eindeutig nationalsozialistischen Theorien des Herrn Wilk. Ich kann es gar nicht fassen, dass immer noch so viele Logopäden und Logopädinnen nach diesen Grundlagen arbeiten. Es machen sich wohl die wenigsten die Mühe, die Hintergrundinformationen dieser Lehre zu lesen, nicht anders als bei vielen Eltern, die ihre Kinder auf die Walddorfschulen schicken, ohne jemals die anthroposophischen Grundideen des Herrn Steiner genauer kennenzulernen.
    Ich halte mich bei meinen Stimmtherapien seit Jahren an die genaue Beobachtung von Haltung, Bewegung und Atmung des Patienten und an das genaue Hinhören des Stimmklangs und richte danach meine Übungen aus. Ich „heile“ auch nicht, das scheint mir viel zu passiv und messianisch(„Oh Gott, ich bin geheilt!“ ), sondern fordere von meinen Patienten das aktive Üben und die eigenständige Beteiligung an der Verbesserung ihrer Stimme ein und bin damit seit 25 Jahren logopädischer Stimmbehandlung immer gut gefahren. Meiner Meinung nach brauchen wir Logopäden keine Ideologie, sondern solides therapeutisches Handwerk, um unseren Patienten zu helfen. Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Leserbrief! Viele Grüße Ihre Birgitta Schempp-Schmid, Logopädin, Mutlangen

  2. Mir persönlich hat die Terlusollogie ausgezeichnet geholfen. Und ich bin praktizierende Musiker- kein Theoretiker.

  3. Es wird auch von den Kritikern der Terlusollogie nicht bestritten, dass sich solche Übungen oder Verhaltensweisen auf Einzelne auch positiv auswirken können, indem z. B. jedes stimmliches Üben irgendeinen Übungseffekt haben kann, auch positiven. Die Betonung muss auf „kann“ liegen, denn die Lehre ist erstens durch zwei wissenschaftliche Arbeiten eindeutig widerlegt und zweitens durch keine einzige wissenschaftlich zu nennende Arbeit validert worden. Insofern sind Ursache und Wirkung zu betrachten. Die Terlusollogie ist eine Pseudowissenschaft, ihre Annahmen sind nach allen bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen falsch (siehe Janatzek, U.: Pseudowissenschaft Terlusollogie“ Diplomica Verlag GmbH. Hamburg 2017). Sie kann sich daher auch negativ auf Einzelne auswirken und tut dies auch im Sinne von unbewiesenen Ursache-Wirkungszusammenhängen, abgesehen von der Verwässerung von wissenschaftlichen Standards verschiedener Fachgebiete, u.a. der Gesangspädagogik.
    In hohem Maß unverantwortlich wird es, wenn sich die Terlusollogie nicht nur zum stimmlichen Problemkreis äußert, sondern sich auch unbewiesene Aussagen zur Lebensführung, zur Ernährung, ja sogar zu eingriffsartigen medizinischen Behandlungsanweisungen erlaubt. Als quasi Gipfel der medizinischen Kompetenzanmaßung und geradezu lebensgefährlich und hoch verantwortungslos kennzeichnet Janatzek die terlusollogischen Ausführungen und Handlungsanweisungen (Hagena 2014) zum plötzlichen Kindstod („typgerechte Bauch-oder Rückenlage“ (Janatzek S. 174 ff), womit sich „die terlusollogische Lehre wissentlich über das Kindeswohl stellt“ (S. 175). Somit „kann“ die Lehre nicht nur negative Auswirkungen haben, sondern muss in bestimmten Zusammenhängen sogar als gefährlich eingestuft werden.

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